Viele Kreditkarten-Angebote auf dem Markt

19 Dezember 2011

Kreditkarten AngeboteIn heutiger Zeit keine Kreditkarte zu haben ist so als würde man sich dem Fortschritt entziehen wollen oder versuchen Windmühlen zu bekämpfen – es ist sinnlos und muss sich der unbestreitbaren Tatsache stellen, dass es ohne Kreditkarte gar nicht geht. Wenn man in Länder verreist, die sich außerhalb der EU befinden, ist es einleuchtend eine Kreditkarte zu haben: die horrenden Preise der deutschen Geldinstitute machen es fast unmöglich an sein Geld mit der normalen Maestro-Karte zu kommen, ohne sein Vermögen drastisch zu dezimieren. Bei einer Kreditkarte hat man dagegen kostenlosen Zugriff auf sein gesamtes Vermögen und das in fast jedem Land der Welt. Sehr oft ist es auch so, dass man außerhalb der EU nur mit einer Kreditkarte bezahlen kann – das erhöht die Sicherheit für den Verkäufer, weil er sein Geld sicher bekommt und für den Käufer, da diese Zahlungsmöglichkeit nur von akzeptierten Geschäftspartnern genutzt wird. Doch welche Karte soll gewählt werden? Angesichts der großen Bandbreite an anbietenden Unternehmen muss man anhand der Kostenfaktoren für sich entscheiden, welches Kreditkartenunternehmen und welche Kreditkarte des jeweiligen Unternehmens man haben sollte. Hier nun eine kleine Hilfe.

Es gibt viele verschiedene Kreditkarten-Angebote

Zunächst einmal gibt es die Kreditkarten der nationalen Geldinstitute. So bietet zum Beispiel die Berliner Sparkasse in Kooperation mit VISA Kreditkarten an, als Lizenzprodukt. Die Kosten hierfür betragen im Monat ca. 3€ und steigen je nachdem für welche der zahlreich vorhandenen Zusatzoptionen man sich entscheidet. Auf dieselbe Art und Weise handhabt es die Commerzbank und die anderen, meist großen deutschen Banken. Grundsätzlich ist aber der europäische Kreditkartenmarkt aufgeteilt zwischen drei großen Unternehmen: VISA, MasterCard und American Express.

Die VISA-Karte wurde 1976 gegründet und steht heute in Kooperation mit vielen nationalen Banken. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen wie Prepaid-Card oder als Visa Classic Card. Darüberhinaus gibt es noch die Visa Electron Card und die Visa Card Gold. Das letzte Modell ist die Premiumversion der Karte mit einer integrierten Reiseversicherung. Die Electron Card ist eine Prepaidvariante, bei der man nur ausgeben kann, was man auf der Karte hat. Zu haben ist eine Visa Karte (ungeachtet der verschiedenen Ausführungen) ab 0€ Gebühren. Besonders geeignet für Studenten und diejenigen, die nur im Internet einkaufen wollen. Die Goldkarte von Targobank ist das andere Ende mit 76€ monatlich anfallenden Gebühren. In diese kann man aber auch eine Kreditlebensversicherung integrieren, die gegen Krankheit oder Arbeitslosigkeit absichert.

MasterCard Kreditkarten und Visa in Europa

MasterCard ist das europäische Pendant zur VISA-Card und entstand auch im gleichen Zeitraum. Heute gibt es die MasterCard sowohl gebührenfrei, d.h. 0€ Gebühr – so zum Beispiel von Banken wie Avanzia Bank oder Barclaycard – als auch für 100€ monatlicher Gebühr von netbank und darüber hinaus. Diese haben auch allerdings diverse Zusatzleistungen wie zahlreiche Versicherungen – für Autos Mieten, Reisen, sogar Reise-Rücktritts-Versicherungen und Concierge-Services – integriert. Diese Karten werden aber häufig nur von Geschäftsleuten verwendet.

Die dritte Anstalt im Bunde ist American Express. 1850 als New Yorker Transportunternehmen gegründet ist es heute mit 56 Millionen Mitgliedern die erfolgsreichste Kreditkartenanstalt. Angefangen bei der American Express Green für 55€ im Jahr mit verschiedenen Zusatzleistungen bis zur Platin Edition gibt’s alles.